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Auftakt zur Europareise von Präsident Xi in Italien

  ·   2019-03-22  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Staatsbesuch;Italien;China
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Die umfassende, sino-italienische strategische Partnerschaft werde durch die gemeinsamen Anstrengungen beider Seite eine blühende Zukunft erleben, sagte Staatspräsident Xi bei seiner Ankunft in Rom am Donnerstag. Er übermittelte der italienischen Regierung und dem italienischen Volk seine wärmsten Grüße.

 

Chinas Staatspräsident Xi Jinping und seine Frau sind am Donnerstag in Rom eingetroffen.

Xi befindet sich derzeit auf seiner ersten Auslandreise im laufenden Jahr, die ihn bis kommenden Dienstag neben Italien auch noch nach Monaco und Frankreich führen wird.

Während seines Aufenthalts in Italien sind Gespräche mit Staatspräsident Sergio Mattarella und Ministerpräsident Giuseppe Conte vorgesehen. Xi wird sich auch mit den Präsidenten von Senat und Abgeordnetenkammer treffen.

Xi und Conte werden an der Unterzeichnungszeremonie verschiedener zwischenstaatlicher Kooperationsvereinbarungen und Wirtschaftskooperationen teilnehmen.

In seiner Grußbotschaft gratulierte Xi Italien zu den Errungenschaften der letzten Jahre, welche die Entwicklung der Wirtschaft und das Wohl des Volkes gefördert hätten.

Die Beziehungen zwischen China und Italien reichten weit in die Jahrhunderte zurück, wobei die antike Seidenstraße zum Paradebeispiel des Austauschs zwischen Ost und West geworden sei, so Xi.

Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor neunundvierzig Jahren hätten China und Italien die Grundsätze gegenseitigen Respekts, gegenseitigen Vertrauens und der Zusammenarbeit im Zeichen des Win-Win-Prinzips hochgehalten. Dies habe in gutes Beispiel für andere Länder mit unterschiedlichen Sozialssystemen, Kulturen und Entwicklungsstadien geliefert.

Des weiteren hob Xi hervor, dass seit dem Bestehen der umfassenden strategischen Partnerschaft, die im Jahre 2004 geschlossen wurde, der bilaterale Handel und die Summe der gegenseitige Investitionen kontinuierlich gestiegen seien. Die Zusammenarbeit auf den Gebieten Energie, Finanzwirtschaft und Produktion von hochwertigen Gütern sei ausgebaut worden.

Luigi Gambardella, Präsident des in Brüssel beheimateten Lobbyistenverbandes ChinaEU, der sich der Förderung des Telekommunikationsgeschäftes verschrieben hat, sieht in dem Besuch Xis die Erneuerung der umfassenden strategischen Partnerschaft von 2004. Damit werde ein neues Kapitel der Kooperation aufgeschlagen, das bedeutende regionale und globale Auswirkungen haben werde.

Xis historischer Besuch spiegelt die Bemühungen der neuen italienischen Regierung um einen Ausbau der Beziehungen zu Beijing wider, sagte Gambardella. Die Reise wird ein großes Potenzial im bilateralen Handel und beim Investment freisetzen, das gegenseitige Verständnis fördern und die Zusammenarbeit auf vielen Gebieten ausbauen, darunter Weltraumfahrt, Infrastruktur, technologische Innovationen und Begegnungen von Mensch zu Mensch.

Gambardellas Verband wird in Zusammenarbeit mit der Link Campus University am heutigen Freitag eine Reihe von Seminaren zu den Themen Smart City und Digitale Transformation veranstalten, auf denen chinesische und italienische Beamte, Wissenschaftler und Wirtschaftsführer zusammenkommen werden.

Dass die Wahl auf Italien als erstem Besuchsland von Präsident Xi im Jahr 2019 gefallen ist, scheint von hoher Bedeutung zu sein und gibt unserem Land die Möglichkeit, auf der Grundlage eines Win-Win-Ansatzes eine engere Wirtschaftskooperation mit China aufzubauen, meint Giovanni Balcet, Professor für Internationalen Handel an der Universität Turin.

Die Seidenstraßen-Initiative, der Italien voraussichtlich beitritt, werde durch große Infrastrukturprojekte, die Asien, Europa und Afrika miteinander vernetzen sollen, das Wachstum fördern. Dies ist ein Gegenkonzept zu Neoprotektionismus und Handelskrieg, die beide sehr negative Auswirkungen auf Handel und Weltwirtschaft haben, so Balcet.

Nach seiner Auffassung könne diese Neuauflage globaler Wirtschaft der italienischen Wirtschaft aufhelfen und durch eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit dank neuer Investitionen frischen Wind verleihen. Eine Steigerung der Auslandsinvestionen sowohl in Italien wie auch in China ist ebenfalls zu erwarten.

Duncan Freeman, Forscher am EU-China Research Center, sieht in der Visite Xis ebenfalls einen sehr symbolträchtigen Besuch: Präsident Xi Jinpings Entscheidung, die EU zum Ziel seiner ersten Auslandsreise zu wählen, ist nicht nur das Zeichen der langfristigen Bedeutung der EU für China, sondern setzt auch einen Orientierungspunkt in der aktuell sehr schwierigen Lage für die Weltwirtschaft und die internationalen Beziehungen.

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