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Zwangsprostitution im Zweiten Weltkrieg

  ·   2017-07-17  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Dokumentarfilm;Zweiter Weltkrieg;Zwangsprostitution
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Die chinesische Regierung autorisierte die Produktion eines Dokumentarfilms über die chinesischen Sexsklaven der japanischen Aggressoren im Zweiten Weltkrieg.

Der Film namens „Twenty Two" wird ab dem 14. August in die Kinos kommen.

Regisseur Guo Ke zeichnete das Alltagsleben von 22 überlebenden Opfern und deren Erinnerungen auf. Er möchte mit diesem Film über die dunkle Geschichte hinter den japanischen „comfort women" oder militärischen Zwangsprostituierten aufklären.

Die Produktion musste viele Hürden nehmen, so sind einige der Investoren von dem Projekt abgesprungen. Die chinesische Schauspielerin Zhang Xinyi hat jedoch mit einer Summe von 1 Million Yuan, also ca. 129.000 Euro, ausgeholfen.

Der Film zeigt in vielen Aufnahmen das Alltagsleben der Opfer. Gou möchte ihr reales Leben zeigen und keine überdrehten Schnitte, des Effektes wegen. Von den 22 interviewten Opfern leben nur noch neun.

Der Regisseur betont mit diesem Film eben nicht seine Vorstellung der richtigen sino-japanischen Beziehungen verbreiten zu wollen, sondern bloß die historische Wahrheit zu vermitteln.

Der langeanhaltende Streit um Zwangsprostitution im Zweiten Weltkrieg behindert eine besser Entwicklung der chinesisch-japanischen und südkoreanisch-japanischen Beziehungen. Eine den Film begleitende Broschüre spricht von 200.000 zwangsprostituierten Chinesinnen in den Jahren zwischen 1932 und 1945. Eine Anerkennung und öffentliche Entschuldigung der japanischen Regierung bleibt weiterhin aus.

Der Film „Twenty two" wird chinaweit am 14. August veröffentlicht, dem internationalen Gedenktag der Zwangsprostitution in Kriegszeiten.

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