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Tourismusförderung: Das „EU-China Tourism Year 2018“

  ·   2018-01-30  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: EU-China Tourism Year 2018;EU;China
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Die Initiative „EU-China Tourism Year 2018" war von dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und Jean-Claude Juncker, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, bereits im Juli 2016 beschlossen worden.

2016 kamen mehr als 13 Millionen chinesische Touristen nach Europa, im selben Zeitraum besuchten rund fünf Millionen Europäer das Reich der Mitte – Tendenz steigend. Um diesen Reisetrend weiter zu befeuern, riefen China und die Europäische Kommission das EU-China Tourism Year 2018 aus.

Ziel ist in erster Linie, mehr Touristen aus Europa und China auf das jeweils andere Reiseziel aufmerksam zu machen. Mehr Touristen heißt schließlich auch mehr Menschen, die Geld ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln. Doch nicht nur als Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus wichtig. Eine rege Reisetätigkeit diene auch dem kulturellen Austausch zwischen West und Ost, erklärte der EU-Botschafter Hans Dietmar Schweisgut vergangene Woche vor der Presse in Beijing.

„Das EU-China Tourism Year ist eine wichtige Initiative. Sie wird die chinesisch-europäischen Beziehungen auch aus dem Grund beeinflussen, weil zwischenmenschliche Kontakte unglaublich wichtig sind für einen Erfahrungsgewinn aus erster Hand und ein gegenseitiges kulturelles Verständnis." 

Steigende Ankunftszahlen aus China und Luft nach oben 

Das EU-China Tourism Year ist die erste touristische Partnerschaftsinitiative zwischen Europa und China. Alle 28 Mitgliedsländer der Europäischen Union beteiligen sich daran. Das enorme Potential des chinesischen Marktes ist nicht zu ignorieren. Der steigende Wohlstand und eine wachsende Mittelschicht in China wirken sich unmittelbar auf den Tourismus aus. Seit 2014 ist China der weltweit größte Reisemarkt, gemessen sowohl an der Zahl der Auslandsreisen als auch an den Ausgaben. Als Reaktion darauf bauen die europäischen Destinationen ihre Position aus, um chinesische Gäste willkommen zu heißen.

Destinationen abseits des Mainstreams 

„Wir wollen das Scheinwerferlicht nicht nur auf die bekannten Orte richten, sondern auch auf die weniger bekannten Destinationen", erläuterte der Botschafter. 

Das heißt Zeche Zollverein statt Schloss Neuschwanstein. Und auch weniger Reisebus-Tourismus, mehr individuelle, authentische Erlebnisse abseits des Mainstreams. Damit Chinesen überhaupt ein Reiseerlebnis in Europa haben können, sollen Visaregelungen vereinfacht und die Flugverbindungen optimiert werden.

Über 50 einzelne Maßnahmen sind im Zuge des Tourismusjahres geplant, um die Brücke zwischen China und der EU weiter zu festigen. Besonderen Symbolcharakter hat die „EU-China Lichtbrücke". Anfang März, zeitgleich zum traditionellen chinesischen Laternenfest, sollen Sehenswürdigkeiten in ganz Europa rot – der Farbe der chinesischen Flagge – angestrahlt werden. Etwas später dann, am Europatag am 9. Mai, werden chinesische Sehenswürdigkeiten in Europa-Blau erstrahlen.

Durch die verschiedenen Initiativen, so das offizielle Statement des Botschafters, erhofft sich die EU pro Jahr einen Anstieg der chinesischen Besucherzahlen in Höhe von zehn Prozent und ein Plus von jährlich einer Milliarden Euro für die europäische Tourismusindustrie.

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