日本語 Français English 中 文
Startseite >> Kultur

Große Nachfrage nach Seniorenbildung

  ·   2018-09-26  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Senioren;Bildung;Kultur
Druck
Email


Wen Zhonggui hat sich daran gewöhnt, eine Flut von Telefonanrufen von Senioren zu erhalten. Sie bitten dabei um einen Platz in seiner Schule in Taiyuan, Provinz Shanxi. Tausende von Plätzen, die regelmäßig online verfügbar gemacht werden, sind innerhalb von Sekunden weg.

"Wir haben mehr als 70 Lehrer und 7000 Studenten", sagte Wan. Er ist Direktor für Lehrangelegenheiten an der von der Regierung finanzierten Shanxi Seniorenuniversität. "Das Angebot ist jedoch viel geringer, als die steigende Nachfrage."

Universität bezieht sich in diesem Zusammenhang auf ein Bildungszentrum für Senioren, das keine Abschlüsse bietet.

Die Schule ist eine von landesweit Tausenden von Bildungseinrichtungen für Senioren. Sie kämpfen damit, die schnell wachsende Nachfrage von über 60-Jährigen nach Bildungsangeboten zu bewältigen.

"Um den Druck auf dem Campus zu verringern, bieten wir die populäreren Kurse online an. Damit können die Teilnehmer zuhause daran teilnehmen", sagte Wen. Er merkte jedoch an, viele kämen noch immer wegen der Gesellschaft und der Interaktion zwischen den Menschen in die Schulungsräume.

"Wir haben auch mit privaten Unternehmen zusammengearbeitet, um Zweigschulen einzurichten. Wir haben Gruppen von Freiwilligen gebildet, die bemüht sind, Senioren in ihren Wohnbezirken zu halten, indem sie den Unterricht dort abhalten."

Laut der Staatlichen Arbeitskommission über das Altern hat das Land 73.000 Universitäten für Senioren. Sie haben insgesamt etwa acht Millionen Studenten.

Dennoch sind die Plätze stark beansprucht. 2017 war China die Heimat von 240 Millionen Menschen im Alter von 60 oder darüber. Sie machen 17 Prozent der Bevölkerung aus. Die Nachfrage nach Bildungseinrichtungen für Senioren ist seit den 1990er Jahren gestiegen. Sie sind heute so beliebt, dass nur einer von vier Bewerbern angenommen werden kann.

Obwohl die Nachfrage nach Seniorenbildung durch andere Mittel, wie Vorlesungen in den Wohnbezirken und beliebte Onlinekurse für Senioren befriedigt werden könne, steige die Nachfrage nach Plätzen in diesen Einrichtungen, sagte Diao Haifeng. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Chinesischen Vereinigung der Universitäten für Senioren.

Gemäß einem Fünf-Jahres-Entwicklungsplan der Zentralregierung für Einrichtungen der Seniorenbildung sollte jede Großstadt bis 2020 mindestens ein Bildungszentrum für Senioren haben. Die Hälfte der Kleinstädte müsse solche Schulen einrichten und 30 Prozent der Dörfer sollten Lernzentren für Senioren haben.

Der Plan verlangt auch, dass bis Ende 2020 mindestens 20 Prozent der Personen im Alter von über 60 auf verschiedenen Wegen Zugang zu Bildungsangeboten haben sollten. Laut Diaos Schätzungen sind das etwa 60 Millionen Menschen.

Um dieses Ziel zu erreichen, würden die Bemühungen auf die Entwicklung wohnbezirkbasierter Bildung gelenkt, sagte Diao. Darüber hinaus würden Fernbildungsangebote entwickelt, die es Senioren erlauben könnten, in Schulungsräumen in den Wohnbezirken an guten Kursen teilzunehmen. Dies könne helfen, den Druck von den Universitäten zu nehmen, sagte er.

"Die Aufgabe bleibt beschwerlich. Das Ziel erfordert, schätzungsweise 40 Millionen Personen innerhalb von nur zwei Jahren mit Bildungsangeboten zu versorgen", sagte er.

Dang Junwu ist stellvertretender Direktor des Chinesischen Forschungszentrums des Alters. Er merkte an, die meisten Bildungseinrichtungen für Senioren hätten als durch die Regierung finanzierte Schulen für Regierungsbeamte im Ruhestand begonnen. Es gebe in diesem Bereich einen Mangel an privatem Kapital.

Um den Engpass zu beheben, solle die Regierung mit privaten Unternehmen zusammenarbeiten, um Dienstleistungen für Senioren anzubieten, sagte er.

LINKS:

Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24, 100037 Beijing, Volksrepublik China


京ICP备08005356号 京公网安备110102005860号