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JD will die Marktpräsenz in Europa ausweiten

  ·   2018-02-09  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: JD;Marktpräsenz;Europa
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Die Firma JD gilt als einer von Chinas führenden Online-Verkäufern. Nun will das Unternehmen in Europa den Konkurrenten Amazon.com Inc herausfordern. Innerhalb der nächsten Jahre sollen die Operationen rund um den Kontinent ausgeweitet werden, wie der Unternehmenschef sagte. 

 

Liu Qiangdong, der Gründer und Vorstandsvorsitzende von JD sagte, seine Firma werde ihre erste europäische E-Kommerz Plattform und entsprechende Zustelldienstleistungen in Frankreich starten. Es gäbe bereits Pläne, die Expansion daraufhin nach Großbritannien und Deutschland auszuweiten. In Großbritannien will JD auch ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Cambridge sowie Büros in London einrichten.

Liu bestätigte die Pläne des Unternehmens, in den nächsten beiden Jahren mindestens 1 Milliarde Euro zu investieren, um das Logistiknetzwerk von JD in Frankreich aufzubauen. Das ist ein Teil der Strategie, bis zum Jahr 2019 Amazon herauszufordern. Amazon sagte, man habe in Europa seit dem Jahr 2010 ungefähr 15 Milliarden Euro investiert. JD wurde von der Firma Bloomberg im Januar auf einen Marktwert von 68 Milliarden Dollar geschätzt. Das Unternehmen bereitet sich auch darauf vor, mit Ende des Jahres in den Vereinigten Staaten zu operieren, wobei der Startschuss in Los Angeles erfolgen soll. Liu sagte der Financial Times, innerhalb der nächsten zehn Jahre wolle das Unternehmen sicherstellen, dass 50 Prozent seiner Profite außerhalb Chinas erwirtschaftet werden.

Das Forschungszentrum in Cambridge ist für das Unternehmen das erste seiner Art in Europa. Es soll sich auf die Erforschung der künstlichen Intelligenz und Big Data konzentrieren. Es soll während der ersten Jahreshälfte 2019 seinen Betrieb aufnehmen. Liu sagte, dass die Talente und die Ausbildung in Großbritannien erstklassig seien. Er fügte hinzu, die Kosten für die Anwerbung von Talenten mit dem Spezialgebiet in Künstlicher Intelligenz seien in Europa mittlerweile niedriger als in den Vereinigten Staaten und China.

Vor kurzem hat sich Liu mit der britischen Premierministerin Theresa May während ihres ersten offiziellen China-Besuchs in Beijing getroffen. Der E-Kommerz Gigant hat Pläne angekündigt, in den nächsten zwei oder drei Jahren Güter aus Großbritannien im Wert von 2 Milliarden Pfund an chinesische Konsumenten zu verkaufen. Das zählen britische Luxusmode und Tee, Schokolade, Schönheitsprodukte und Haushaltsgeräte.

Die Vereinbarung wurde zwischen JD und der Abteilung der britischen Regierung für internationalen Handel unterzeichnet. Sie soll es für britische Firmen einfacher machen, über JD einen Zugang zum chinesischen Markt zu finden.

„Es ist unrealistisch, auf dem europäischen Markt ein JD Logistiknetzwerk zu etablieren. Die Bevölkerungsdichte ist hier relativ niedrig, und die Transport- und Arbeitskosten sind sehr hoch“, sagte Lu Zhenwang, der Geschäftsführer der Beratungsfirma Wanqing Consultancy in Shanghai. Lu fügte hinzu, der Erfolg von JD auf dem Heimmarkt liegt in seinem reifen und fortgeschrittenen Zustellungsnetzwerk, doch die Situation in Europa sei völlig unterschiedlich.

Die Anzahl an britischen Marken auf der Plattform von JD hat sich in den letzten beiden Jahren verdoppelt, 2017 sind die Verkäufe in einem Jahresvergleich um 100 Prozent nach oben gegangen.

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