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Chinas „Single Economy" bringt neue Konsumtrends hervor

  ·   2019-03-15  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Konsum;Verbrauchsmacht
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Ob es sich um Wohnraum, Haushaltsgeräte, Fast Food, Kosmetik oder Catering handelt – es gibt einen eindeutigen Trend bei chinesischen Unternehmen, Singles zur Zielgruppe zu nehmen, da die „Single Economy“ neue Konsumtrends im ganzen Land fördert. Laut aktuellen Statistiken lag die Zahl der Singles in China im Jahr 2017 bei über 222 Millionen, was etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Unter ihnen stellt die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen mit fast 50 Prozent die größte Fraktion dar. Ein Großteil der jungen Leute gab an, dass es sei ihre eigene, persönliche Entscheidung sei, Single zu bleiben.

Diese ständig wachsende Gruppe von Singles hat das Wachstum von Chinas „Single Economy“ hervorgebracht.

Ein Bericht von Alibaba’s Tmall weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren Dinge des täglichen Bedarfs, die ein verkleinertes Design haben und damit perfekt für Singles sind, immer beliebter werden. In den vergangenen zehn Jahren stieg beispielsweise der Absatz von Mini-Mikrowellen um 970 Prozent, der Absatz von Mini-Waschmaschinen um 630 Prozent und der Verkauf von individuellen Kochtöpfen um 200 Prozent. Im Zuge der rasanten Entwicklung von Internet und KI müssen Singles nicht kochen, sondern können einfach warten, bis ihr Essen an die Tür geliefert wird. Selbst wenn sie einsam sind, können sie online mit Menschen chatten oder sogar mit einem KI-Roboter sprechen. Heute ist der personalisierte Solo-Konsum zu einer neuen Konsumunterabteilung geworden. Einige Leute glauben, dass die Singles-Gruppe die treibende Kraft ist, die die Konsumerweiterung antreibt. Eine Reihe neuer Branchen sind aufgrund des Aufstiegs von Singles als neue Verbrauchsmacht entstanden, die diese Gruppe zu einem entscheidenden Ziel für viele Unternehmen gemacht haben.

Von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck 

Laut einer Umfrage des Sinolink Securities Consumption Research Center leben 43 Prozent der jungen Singles in erstrangigen Städten von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, während der Anteil in dritt- bis fünfrangigen Städten über 67 Prozent liegt. Bei den meisten Singles ersetzt Qualität den Preis als dominierenden Faktor für den Konsum. Singles neigen dazu, Konsumfreiheit im Namen von gut zu sich selbst sein zu suchen. Medienberichten zufolge kaufen unter den 16 Städten mit repräsentativen urbanen Singles, wie Beijing, Shanghai und Shenzhen, 28,6 Prozent der Singles ohne zu überlegen Luxusprodukte, während 31,6 Prozent der Singles am meisten für Unterhaltung oder sozialen Konsum ausgeben. Einige Experten wiesen darauf hin, dass die "Single Economy" wächst, weil sich der Druck und die Werte junger Menschen verändern. Einerseits schwächt sich das Familienkonzept. Angesichts hoher Wohnpreise, hoher Ehekosten und erhöhter Kosten für das Großziehen von Kindern scheuen sich viele junge Menschen vor den Pflichten, die mit einer Partnerschaft verbunden sind, und ziehen es vor, alleinstehend zu sein.

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