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China startet Innovationsprogramm für KI, Robotik und Schlüsseltechnologien der Zukunft

  ·   2026-07-31  ·  Quelle:german.china.org.cn
Stichwörter: Robotik;Schlüsseltechnologien;KI
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China hat das Innovationsprogramm für die Industrie- und Informationstechnologie 2026 aufgelegt. Es zielt auf technologische Durchbrüche in Bereichen wie Künstliche Intelligenz (KI), humanoide Robotik und Rechenleistung ab, während das Land seine Bemühungen zum Aufbau neuer industrieller Stärken in Zukunftstechnologien beschleunigt.

Das Programm wurde kürzlich im Rahmen eines offenen Ausschreibungsverfahrens angekündigt, wie das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) am Mittwoch mitteilte. Es konzentriert sich auf sechs Hauptfelder – Zukunftstechnologien, Ausrüstungsfertigung, Informationstechnik, Kommunikation, KI und Konsumgüter – und umfasst 24 spezifische Aufgaben.

 

Ein humanoiden Roboter absolviert ein Training zum Transport von Kisten in einem Datenzentrum in Hefei in der ostchinesischen Provinz Anhui, 4. Dezember 2025. (Foto: Xinhua) 

Darunter fallen strategisch bedeutsame Bereiche wie humanoide Robotik und verkörperte Intelligenz (EmbodiedIntelligence), Fertigungstechnologien auf atomarer Ebene, gehirninspirierte Intelligenz, fortschrittliche Energietechnologien, Industriesoftware, Big Data und Finanzinformationstechnologien.

Chinesische Analysten erwarten, dass Fortschritte in diesen Feldern Chinas industrielle Transformation vorantreiben, das Wirtschaftswachstum stützen und die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Technologiewettlauf stärken werden.

„Innovation in diesen Technologien wird die intelligente Fertigung beschleunigen – durch höhere Effizienz und Produktqualität bei sinkenden Kosten und Ressourcenverbrauch“, sagte Wang Peng, außerordentlicher Forscher an der Beijinger Akademie für Sozialwissenschaften, am Mittwoch. Auch verwandte Branchen wie Robotik, Softwaredienstleistungen, Cloud-Computing und Rechenzentren würden profitieren und neue Wachstumsimpulse liefern.

Das Programm folgt einem staatlich gesteuerten, aber unternehmensorientierten Ansatz. Empfehlungen erhalten Projekte mit starker Innovationskraft, klarem Anwendungspotenzial und erkennbarem Impuls für die Branchenentwicklung. Die Projektqualität solle nicht allein an Unternehmensgröße, Patentzahlen oder der Anzahl herausgehobener Forschertitel gemessen werden, betont die Bekanntmachung.

Die Ausschreibung sende ein starkes Signal staatlicher Innovationsförderung und solle die Kreativität der Akteure anregen, so Wang. Der Mechanismus führe technologische Durchbrüche näher an die Markterfordernisse heran und verbessere die Wirksamkeit der Forschungsförderung durch engere Kooperation zwischen Industrie, Wissenschaft und Forschung.

„Der Ansatz markiert einen Wandel – vom bloßen Nachvollziehen internationaler Entwicklungen hin zu einer aktiven Gestaltung von Zukunftstechnologien“, sagte der Experte. Durch den Ausbau neuer und die Modernisierung traditioneller Branchen treibe China den wirtschaftlichen Strukturwandel voran.

Nach Daten des Nationalen Statistikamts trugen neue Wachstumstreiber – allen voran Hightech- und Digitalfertigung – im ersten Halbjahr fast die Hälfte des industriellen Wachstums bei, obwohl sie nur gut ein Fünftel der industriellen Wertschöpfung ausmachen. Sie haben sich damit zu einer zentralen Kraft der industriellen Expansion entwickelt.

LINKS:

Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24, 100037 Beijing, Volksrepublik China


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